Verband Deutscher Berg- und Skiführer
(VDBS)
Der Verband Deutscher Berg- und Skiführer (VDBS) wurde 1968 gegründet,
und ist natürlich Mitglied der Internationalen Vereinigung der
Bergführerverbände (IVBV).
Berufsbild
Bergführer "heute" bedeutet, traditionsbewußt
aber zukunftsorientiert zu sein. Der Beruf des Bergführers ist
ein reiner Dienstleistungsberuf, der fast ausschließlich, in
freiberuflicher Tätigkeit ausgeübt wird. Die meisten Führer
üben diesen Beruf als Nebenerwerb oder als Zweittätigkeit
aus. In Deutschland gibt es aber trotzdem ca. 70 Bergführer,
die ihr gesamtes Einkommen aus der Bergführerarbeit erhalten.
Dies ist möglich, wenn man vielseitig und flexibel ist.
Die Arbeit des Bergführers ist das Führen und das Ausbilden
seiner Gäste.
Das Berufsbild des deutschen Bergführers unterscheidet sich sicherlich
zu dem der Führer anderer Alpennationen. Da er Zuhause in den
Heimatbergen kaum seinen Lebensunterhalt bestreiten kann muß
er sehr vielseitig und vor allem flexibel sein.
Im Laufe der letzten Jahre hat sich die Anzahl der Aktivitäten
des Bergführers sehr stark erweitert. Das Spektrum reicht von
Wanderungen über Sportklettern bis hin zu Expeditionen zu den
großen Bergen der Welt, von Schneeschuhtouren über Skitouren
bis zum Eisfallklettern in extremster Form.
Die Bergführer arbeiten zum größten Teil in den Berg-und
Alpinschulen Deutschlands in freiberuflicher Tätigkeit. Dazu
kommen Privatführungen zur Betreuung von Einzelpersonen. Hier
liegt es am Geschick des Führers, sich im Laufe der Zeit einen
Kundenstamm aufzubauen.
Quelle: Textlicher Inhalt VDBS
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